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Zusammenfassende Geschichte der Demokratische Partei Kurdistan-Iran
Jahrestag der Kurdenmorde In Wien 17 Jahre ist es her, dass eine organisierte Bluttat bei der Fasangasse einen real existierenden Politthriller ins Leben rief - war der heutige iranische Präsident Ahmadinejad in die Morde verwickelt... Mehr Lesen
Iran ist ein Vielvölkerstaat Mustafa Hedschri, gegenwärtig Generalsekretär der PDKI schreibt, dass außerhalb des Iran nicht bekannt sei, dass der Iran in Bezug auf die Frage der nationalen Identität, Religion und Kultur pluralistisch sei.
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Ahmadinejad in Dreifach-Mord in Wien involviert?
19.06.2009
In Teheran und
anderen iranischen Großstädten geht die "grüne Revolution" gegen den
Wahlbetrug von Präsident Mahmoud Ahmadinejad unvermindert weiter
(siehe Infobox). Der sehr wahrscheinlich um seinen Wahlsieg
geprellte Reformerkandidat Mir Hossein Moussavi rief die Massen zu
einem Trauertag für die Dutzenden Todesopfer durch Polizeigewalt
auf. In Wien tauchten unterdessen neue Dokumente auf, die
Ahmadinejad in Zusammenhang mit einem Dreifach-Mord in den späten
80er-Jahren schwer belasten. Infobox Zehntausende demonstrieren
gegen RegimeMitte Juli 1989 sollten in einer Wohnung in der
Bahngasse in
Mordverdächtige ausgeflogen Die Mordverdächtigen flüchteten in die iranische Botschaft, von wo Österreich sie - nach massiven Interventionen und Drohungen aus Teheran - trotz schwerer gegen sie sprechender Indizien unter Hinweis auf ihre diplomatische Immunität ausfliegen ließ.
Ahmadinejad ein Mitglied des Mordkommandos? Ein Mitglied des Mordkommandos, so ist seit langem bekannt, soll der jetzige Präsident Mahmoud Ahmadinejad gewesen sein. Neue Dokumente, die jetzt vom Klubchef der Grünen, Peter Pilz, vorgelegt wurden, untermauern diesen Verdacht deutlich. Demnach hat bereits im Jahr 2005 ein in Triest inhaftierter deutscher Waffenhändler vor Beamten der italienischen Anti-Mafia-Behörde sowie des österreichischen Innenministeriums ausgesagt, bei einem slowenischen Kontaktmann die Waffen für den Anschlag organisiert und in der iranischen Botschaft in Wien übergeben zu haben - an Mahmoud Ahmadinejad, der ihm dafür 50.000 Dollar zahlte.
Hat er auch selbst geschossen? Ahmadinejad, so geht aus den Dokumenten hervor, soll dem Killerteam als Kontaktmann zur Botschaft angehört haben. Es ist keineswegs auszuschließen, dass er auch selbst geschossen hat. Heute lässt Ahmadinejad seine Milizen mit aller Gewalt gegen die Millionen an Demonstranten vorgehen, die mit Mir Hossein Moussavi, seinem Gegenkandidaten bei der Präsidentschaftswahl, an der Spitze für einen freieren Iran kämpfen. Vor Todesopfern schreckt er nicht zurück...
von Christian Hauenstein, Kronen Zeitung |
Dr.Sadeq Scharafkandi
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