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Zusammenfassende Geschichte der Demokratische Partei Kurdistan-Iran
Jahrestag der Kurdenmorde In Wien 17 Jahre ist es her, dass eine organisierte Bluttat bei der Fasangasse einen real existierenden Politthriller ins Leben rief - war der heutige iranische Präsident Ahmadinejad in die Morde verwickelt... Mehr Lesen
Iran ist ein Vielvölkerstaat Mustafa Hedschri, gegenwärtig Generalsekretär der PDKI schreibt, dass außerhalb des Iran nicht bekannt sei, dass der Iran in Bezug auf die Frage der nationalen Identität, Religion und Kultur pluralistisch sei.
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„Fahnenprovokation“ und Ergenekon Die Kurdenmörderorganisation Ergenekon, die in der Türkei seit Jahrzehnten ihren Terror verbreitet, beschäftigt sich merkwürdigerweise auch mit der Verbrennung türkischer Fahnen:
05.02.2009 Am 21. März 2005 wurden in Mersin sechs Minderjährige verhaftet. Ihnen wurde zur Last gelegt, bei einer Newrozfeier eine türkische Fahne verbrannt zu haben. Der Vorfall führte zu einer Welle nationalistischer Ausschreitungen in der Türkei und veranlasste den Generalstab dazu, in einer Erklärung die Kurden als „angebliche Mitbürger“ zu bezeichnen.
Schon damals war anhand von Augenzeugenberichten und Fotoaufnahmen des Vorfalls deutlich geworden, dass es sich um eine gezielte Provokation handelte. Den Minderjährigen war von einem Unbekannten die türkische Fahne mit der Aufforderung, sie zu verbrennen, in die Hand gedrückt worden.
Im Zusammenhang mit dem Ergenekon-Prozess in der Türkei konnte jetzt die Identität des damals Unbekannten geklärt worden. Es handelt sich um Ali Kutlu, Mitglied der faschistischen Union Patriotischer Kräfte (VKGB), der sich mittlerweile als Angeklagter im Ergenekon-Verfahren in Untersuchungshaft befindet.
Der Prozess gegen die sechs Minderjährigen, die nach zwei Jahren aus der Haft entlassen worden waren, ist immer noch nicht abgeschlossen. Ihr Verteidiger, Rechtsanwalt Ali Bozan, erklärte dazu: „Seit ungefähr vier Jahren fordern wir vor Gericht die Identifizierung jenes Mannes, der den Minderjährigen die Fahne in die Hand gedrückt hat. Erst die Aussage des unbekannten Zeugens im Ergenekon-Verfahren hat zu diesen Entwicklungen geführt. Es handelt sich um eine sehr bedenkliche Entwicklung. Mit diesem Vorfall wurde das Land ins Chaos gestürzt. In den Metropolen der Türkei fanden massenweise Lynchangriffe gegen Kurden statt. Gleichzeitig redete der Generalstab von ‚angeblichen Bürgern’. Diejenigen, die damals diesen Begriff benutzt haben, sehen jetzt, was ihre ‚wahren Bürger’ getan haben.“
Quelle: ÖP, 30.01.2009, ISKU |
Dr.Sadeq Scharafkandi
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