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Hauptproblem: Vom Iran unterstützte Gruppen

 21.04.2008

Bagdad. Nach Auffassung der US-Armee sind schiitische Milizionäre mit Verbindungen zum Iran inzwischen die größte Bedrohung für die Einwohner von Bagdad.

 

Der Stabschef der US-Truppen in der irakischen Hauptstadt, Oberst Allen Batschelet, erklärte am Montag: «Die vom Iran unterstützten Sonderkommandos sind der Hauptgrund dafür, dass die Menschen von Bagdad leiden».

 

Gleichzeitig betonte er, die US-Truppen verfolgten in Bagdad Extremisten und Kriminelle, und nicht etwa die Angehörigen «einer bestimmten politischen Gruppierung». Die US-Armee unterstützt die irakischen Regierungstruppen, die am 25. März eine Offensive gegen die Miliz des radikalen Schiiten-Predigers Muktada al-Sadr begonnen hatten.

 

Nach Angaben des amerikanischen Militärkommandos töteten US-Soldaten am Sonntag in Bagdads östlicher Schiiten-Vorstadt Sadr-City - der Hochburg der Sadr-Miliz - fünf Verdächtige. Augenzeugen berichteten, Extremisten hätten am Montag an einer Straßensperre in der Ortschaft Dschisr Dijala südlich von Bagdad vier Polizisten erschossen. (dpa)

 

Qazimohamad

Dr.Abdulrahman Qasmlu

Dr.Sadeq  Scharafkandi