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Jahrestag der Kurdenmorde In Wien

17 Jahre ist es her, dass eine organisierte Bluttat bei der Fasangasse einen real existierenden Politthriller ins Leben rief - war der heutige iranische Präsident Ahmadinejad in die Morde verwickelt... Mehr Lesen


Iran ist ein Vielvölkerstaat

Mustafa Hedschri, gegenwärtig Generalsekretär der PDKI schreibt, dass außerhalb des Iran nicht bekannt sei, dass der Iran in Bezug auf die Frage der nationalen Identität, Religion und Kultur pluralistisch sei.

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Im Atomstreit mit Iran stehen Zeichen auf Krieg

01.07.2008

TEHERAN. Im Streit um das iranische Atomprogramm mehren sich die Hinweise, dass Israel die iranischen Atomanlagen angreifen wird. Medienberichten zufolge weiten die USA ihre Geheimdienstoperationen im Iran drastisch aus.

Die Zeitschrift „New Yorker“ berief sich auf ein US-Regierungspapier, als sie schrieb, mit Geheimdienstoperationen solle im Iran die Regierung destabilisiert werden. Vor allem, so hieß es weiter, wolle man das iranische Atomprogramm scheitern lassen. Der US-Fernsehsender CBS hatte vor gut einem Jahr von Sabotageakten westlicher Geheimdienste gegen das iranische Atomprogramm berichtet. Dabei seien defekte Geräte an den Iran geliefert worden. Offizielle Stellen wiesen den Bericht erwartungsgemäß zurück: Es gäbe keine US-Kommandos im Iran. Doch wie zur Demonstration ausländischer Geheimdienstaktionen verurteilte ein iranisches Revolutionstribunal gestern einen Geschäftsmann wegen Spionage für Israel zum Tod.

 

Umstrittenes Programm

Israel wäre von einer Atommacht Iran am direktesten betroffen. Wie die meisten anderen westlichen Staaten vermutet auch Israel hinter dem iranischen Atomprogramm die Entwicklung von Atomwaffen. Teheran bestreitet dies und spricht von einem Programm zur Energieversorgung.

Laut Analysten gerät die Regierung in Jerusalem immer mehr unter Druck. Die Amtszeit von US-Präsident George W. Bush neigt sich dem Ende zu. Beide US-Präsidentschaftskandidaten zeigen nicht dieselbe deutliche Haltung gegenüber Teheran wie Bush. Aber auch so kommt für Israels Regierung der Zeitpunkt immer näher, da ein Angriff befohlen werden oder man mit einer Atommacht Iran leben muss: In spätestens einem Jahr soll der Iran die Atombombe haben – heißt es in Jerusalem.

 

Ein israelischer Militärschlag wäre in jedem Fall ein Luftangriff: 1981 hatte Israels Luftwaffe einen irakischen Atomreaktor mit Bomben zerstört. Im September 2007 bombardierte sie eine angebliche syrische Atomanlage. Erst jüngst haben die USA Israel die Lieferung von sogenannten Tarnkappenbombern zugesagt, die auf Radarschirmen nicht zu sehen sind.

 

 

Qazimohamad

Dr.Abdulrahman Qasmlu

Dr.Sadeq  Scharafkandi