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Zusammenfassende Geschichte der Demokratische Partei Kurdistan-Iran
Jahrestag der Kurdenmorde In Wien 17 Jahre ist es her, dass eine organisierte Bluttat bei der Fasangasse einen real existierenden Politthriller ins Leben rief - war der heutige iranische Präsident Ahmadinejad in die Morde verwickelt... Mehr Lesen
Iran ist ein Vielvölkerstaat Mustafa Hedschri, gegenwärtig Generalsekretär der PDKI schreibt, dass außerhalb des Iran nicht bekannt sei, dass der Iran in Bezug auf die Frage der nationalen Identität, Religion und Kultur pluralistisch sei.
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Kundgebung gegen den Besuch des iranischen Vizepräsidenten in Wien 09.06.2009
Dienstag, 9.
Juni 2009, 15:00 Uhr vor der UNO City, Wagramer Straße 5, 1220 Wien (U1 Kaisermühlen-VIC)
Am Dienstag, den 9. Juni kommt der iranische Vizepräsident Esfandyar Mashaei nach Wien, um an einer Zeremonie in der UNO-City teil zu nehmen. Wir protestieren dagegen, dass einem hohen Vertreter der iranischen Diktatur so die Möglichkeit geboten wird, sein Regime, das als einziges auf der Welt die Leugnung des Holocaust zu einer Komponente seiner Außenpolitik gemacht hat, als harmloses und gleichberechtigtes Mitglied der Staatengemeinschaft zu präsentieren.
Erst unlängst hat Mashaei davon gesprochen, dass das "korrupte und kriminelle zionistische Regime nicht nur den Arabern und der islamischen Welt, sondern der Menschheit als Ganzes schadet". Wie auch bei anderen Vertretern des iranischen Regimes treten antisemitische Verschwörungstheorien deutlich zutage, wenn er davon spricht, dass "die Wurzel und der Ursprung der meisten gegenwärtigen Krisen in der Welt im Zionismus" zu finden sei.
Mashaei, der als Vizepräsident unter anderem für das "kulturelle Erbe" und die Organisation des Tourismus in der "Islamischen Republik" verantwortlich ist, gilt als enger Verbündeter von Präsident Ahmadinejad. Er repräsentiert ein Regime, das seit 30 Jahren die eigene Bevölkerung unterdrückt, Zehntausende Oppositionelle ermodert und Millionen ins Exil getrieben hat, Israel mit der Vernichtung droht, Homosexuelle hinrichtet, Frauen terrorisiert und nationale und religiöse Minderheiten wie die Kurden oder die Bahai verfolgt. Das iranische Regime betreibt ein Nuklearprogramm, das insbesondere für Israel, aber auch für den gesamten Westen eine Gefahr darstellt, ist maßgeblich an der Produktion und Verbreitung antisemitischer Propagandaliteratur wie beispielsweise der "Protokolle der Weisen von Zion" beteiligt und unterstützt und finanziert djihadistische Terrorgruppen wie die Hamas oder die Hisbollah.
Wir fordern, dass dem iranischen Regime in Wien und bei der UNO kein Podium für seine Propaganda geboten wird und werden unseren Protest gegen den Auftritt des iranischen Vizepräsidenten Mashaei vor der UNO-City zum Ausdruck bringen |
Dr.Sadeq Scharafkandi
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